DiGA-Ärzte: medizinisches Kompetenzzentrum für digitale Gesundheitsanwendungen

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind regulierte Medizinprodukte. Ihr Einsatz erfordert ärztliche Kompetenz in Diagnosesicherung, Indikationsstellung und Dokumentation. DiGA-Ärzte vermittelt dieses Wissen – präzise, unabhängig und wissenschaftlich fundiert im Rahmen ärztekammerkonformer CME-Fortbildungen.

Sicherheit in der Verordnung digitaler Therapeutika

DiGA-Ärzte stellt die medizinische und rechtliche Struktur bereit, innerhalb derer Therapieentscheidungen verantwortungsklar getroffen werden können.

  • Medizinische Grundlagen

    Wir klären den regulatorischen Status, Einsatzbereiche und Evidenzanforderungen.

  • Ziel: Eine fachliche Basis für ärztliche Entscheidungen – ohne Bewertung einzelner Produkte
  • Rechtlicher & Struktureller Rahmen

    Realistische Darstellung der Versorgungsabläufe nach SGB V und BfArM-Anforderungen.

  • Fokus: Keine Idealisierung, keine wirtschaftliche Steuerung
  • Ärztliche Entscheidungsfelder

    Wir beantworten die Kernfragen der Integration in den Praxisalltag:

  • Was gehört zwingend in ärztliche Hand?
  • Welche Leistungen sind delegierbar?
  • Wo liegen die haftungsrechtlichen Grenzen?
  • Wie erfüllen Sie die Dokumentationspflichten korrekt?

Fortbildung

Strukturierte Fortbildung nach CME-Standards

Unsere Plattform bietet eine klare Fortbildungsarchitektur – vom Einsteiger bis zum Experten für spezifische Versorgungssituationen. Alle Module sind flexibel absolvierbar und erfüllen die Anforderungen der Ärztekammer.

Das Fundament: Level 1

Der Einstieg beginnt mit dem Grundlagenmodul. Es schafft die medizinisch saubere Basis für den korrekten und verantwortungsvollen Einsatz von DiGA, ist durch die Ärztekammer Hamburg zertifiziert, beinhaltet eine Lernerfolgskontrolle und wird mit 2 CME-Punkten anerkannt.
  • Definition & Abgrenzung (DiGA vs. Wellness-Apps)

  • Verordnungsprozess & gesetzlicher Ablauf (Muster 16, PZN)

  • Regresssicherheit & Verordnungslogik

  • Ärztliche Verantwortung, Aufklärung & Dokumentation

FAQ – Häufige Fragen

Der Einsatz von DiGA wirft im ärztlichen Alltag konkrete rechtliche, organisatorische und versorgungsbezogene Fragen auf.
Die folgenden Antworten fassen die häufigsten Fragestellungen strukturiert zusammen – auf Basis der geltenden Rahmenbedingungen.

Kontakt

Wir richten uns an Ärzt:innen aller Fachrichtungen sowie Medizinstudierende, die digitale Medizinprodukte indikationsgerecht und souverän einsetzen möchten.

Wir garantieren Freiheit von Herstellereinfluss und wirtschaftlicher Zielsteuerung.

Nein. DiGA werden extrabudgetär verordnet und fallen nicht in das Richtgrößenvolumen für Arznei- und Verbandmittel. Wir klären im Detail über die Wirtschaftlichkeitsprüfung auf.

Die Haftung für die technische Funktionsfähigkeit liegt beim Hersteller. Die ärztliche Verantwortung liegt in der korrekten Indikationsstellung und Aufklärung. Details hierzu behandeln wir in Modul 1.

Ja, unsere Kurse sind als CME-Fortbildungen konzipiert und orientieren sich an den Vorgaben der Ärztekammer (i.d.R. Kategorie D).

Nein. DiGA-Ärzte ist strikt herstellerneutral. Wir befähigen Sie, DiGA allgemein einzuordnen und zu verordnen, sprechen aber keine Empfehlungen für spezifische Produkte aus.

Die Verordnung erfolgt in der Regel über das Muster 16 (Kassenrezept) unter Angabe der PZN der DiGA. Wir zeigen Ihnen den genauen Workflow.