Dauerhaft

vorvida

GAIA AG

F10.1F10.2web

Klinische Beschreibung

vorvida ist eine DiGA für Patienten mit riskantem Alkoholkonsum, die ein strukturiertes digitales Programm zur Reduktion des Alkoholkonsums auf Basis verhaltenstherapeutischer Ansätze bereitstellt.

Das Programm begleitet Patienten mit Psychoedukation, Motivationsarbeit, Rückfallprävention und Strategien zur Konsumkontrolle – individuell angepasst und eigenständig nutzbar. Regelmäßige Selbstreflexion und Fortschrittsdokumentation unterstützen den Veränderungsprozess.

Für Ihre Praxis: niedrigschwellige, strukturierte Intervention bei riskantem Alkoholkonsum – als Ergänzung zur Kurzintervention oder als eigenständige Maßnahme. Die Anwendung ist als DiGA gelistet und in der Regel wiederverschreibungsfähig.

Indikationen

Alkoholabhängigkeit

Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: AbhängigkeitssyndromF10.2
Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Schädlicher GebrauchF10.1

Kontraindikationen

  • SchizophrenieF20
  • Akute vorübergehende psychotische StörungenF23
  • Schizoaffektive StörungenF25
  • Sonstige Symptome, die die Stimmung betreffenR45.8

Hinweis: Diese Auflistung ist nicht abschließend. Die Entscheidung über die Eignung einer DiGA liegt im ärztlichen Ermessen und muss individuell auf Basis der Patientensituation getroffen werden.

Weitere Kontraindikationen (nach ärztlichem Ermessen)

  • Unfähigkeit ein Smartphone, Tablet oder Computer zu bedienen oder digitale Inhalte eigenständig zu verstehen

Patientenvorteile

Interaktive Dialoge: Simulierte Gespräche helfen dir, Trinkgewohnheiten zu reflektieren und neue Strategien zu entwickeln.​
Individuelle Ziele: Du entscheidest, ob du deinen Konsum reduzieren oder ganz auf Alkohol verzichten möchtest.​
Wissenschaftlich belegt: Studien zeigen eine signifikante Reduktion des Alkoholkonsums bei Vorvida-Nutzenden.​
Flexibel & anonym: Nutze Vorvida jederzeit und überall – auf dem Smartphone, Tablet oder PC.​

Features

Verhaltensbasiertes Reduktionsprogramm: Psychoedukation, Motivationsarbeit und Strategien zur Konsumkontrolle – auf Basis verhaltenstherapeutischer Ansätze.
Rückfallprävention: Gezielte Techniken unterstützen Patienten in kritischen Situationen und stärken die Rückfallresilienz.
Selbstreflexion & Fortschrittsdokumentation: Regelmäßige Reflexionsimpulse und Tracking machen den Veränderungsprozess sichtbar und fördern die Motivation.
Niedrigschwelliger Zugang: Als Ergänzung zur Kurzintervention oder als eigenständige Maßnahme – diskret und ortsunabhängig nutzbar.